Das Studium ist eng mit dem Verfassen der akademischen Arbeiten verbunden. Die Studenten machen sich mit der fachlichen Terminologie und dem akademischen Schreibstil bekannt. Viele fragen, ob akademisches Schreiben im Beruf nützlich sein kann. Bei Erstellung der wissenschaftlichen Texte bekommt der Student zuallererst die nützlichen Fähigkeiten:

  • notwendige Informationen zu suchen und diese effektiv zu bearbeiten;
  • Schlussfolgerungen argumentiert zu machen;
  • deutlich und klar eigene Ideen und Gedanken schriftlich darzustellen;
  • geschriebene Texte zu optimieren.

Diese Kompetenzen kann man nicht nur beim akademischen, sondern auch bei anderen Typen der Kommunikation verwenden. In der Regel erstellt der Student die wissenschaftlichen Fließtexte, die sich auf die Forschungsinformationen gründen. Manchmal brauchen diese eine Optimierung. In allen akademischen Texten verwendet man die Abkürzungen, die helfen, den Leser mit Informationen nicht zu überladen. Sie erfüllen noch einige Funktionen:

  • Reduzierung des Arbeitsumfangs;
  • bequeme und kompakte Darstellung von Informationen;
  • optimales Design des Textes.

In den akademischen Texten wiederholt man die wichtigen Fachwörter sehr oft. Diese bezeichnen den Gegenstand der Forschung, seine Besonderheiten oder wichtige Erscheinungen und Begriffe. Um den Platz im Text zu sparen und die Wiederholungen zu vermeiden, bestimmt der Student die Abbreviaturen für diese Fachwörter und stellt sie in einem Abkürzungsverzeichnis für Masterarbeit oder andere akademische Arbeiten dar. Diese sollten korrekt sowie deutlich formiert und verwendet werden.

Typen der Abkürzungen

Das Duden-Wörterbuch enthält mehr als 50 000 Abkürzungen von deutschen und fremden Wörtern. Man unterscheidet eigentlich eine Abkürzung und ein Kurzwort. Die Abkürzung wird meistens in der Schriftsprache benutzt und nicht ausgesprochen. Zum Beispiel: Nummer – Nr., Kilogramm – kg.

Die Kurzwörter werden auch bei der mündlichen Kommunikation verwendet. Alle kennen die berühmteste Abbreviatur, die aus zwei Buchstaben besteht – OK. Einer der amerikanischen Präsidenten hat die Phrase „Alles ist korrekt“ so gekürzt. Bis jetzt verwendet man dieses Kurzwort bei schriftlicher und mündlicher Kommunikation.

Die Duden-Abkürzungen sind genormt. Niemand darf diese Formen verändern. Wenn man das Wort „Meter“ abgekürzt im Text verwenden möchte, muss man nur das Kurzzeichen „m“ ohne Punkt benutzen. Das ist der erste Typ der Abkürzungen, der allen bekannt ist. Obendrein gibt es noch einige Typen, die auch in den akademischen Texten verwendet werden:

  • Abkürzung bis einem Buchstaben (S. – Seite);
  • Abkürzung bis ersten 2 – 4 Buchstaben (Art. – Artikel, insb. – insbesondere);
  • Abkürzung aus erstem und letztem Buchstaben (Jg. – Jahresgang);
  • Abkürzung der komplizierten Fachwörter oder Phrasen (anders gesagt Buchstabenkurzwörter) (GEA – grammatische Eigenschaften der Artikel);
  • Abkürzung bis einigen Silben (Akku – Akkumulator);
  • Abkürzungen, die aus einem Buchstaben und einer Silbe bestehen – Mischkurzwörter (Azubi – Auszubildender).

Es gibt verschiedene Varianten, um die langen und oft wiederholten Wörter in den wissenschaftlichen Texten abzukürzen. Die Studierenden sollten es korrekt machen, um den Sinn dieser Wörter nicht zu verlieren.

Verwenden von Kurzformen in den akademischen Arbeiten

Es ist klar, dass der Student ein Anfänger im akademischen Schreiben ist. Deswegen ist es empfohlen, den Arbeitstext zuerst ohne Abkürzungen zu erstellen. Dabei kann der Student die oft wiederholten Fachwörter und Phrasen in seiner Arbeit bezeichnen, um ihre mögliche Abkürzung mit dem Betreuer zu besprechen.

Es gibt eine Liste der genormten Bachelorarbeit-Abkürzungen, die jeder Student selbstständig in den Text einführen darf:

  • z.B. für zum Beispiel;
  • d.h. für das heißt;
  • ca. für circa;
  • Nr. für Nummer;
  • ggf. für gegebenenfalls;
  • sog. für sogenannt.

Die Abkürzungen, die man in der Bachelor- oder Masterarbeit beachten sollte, treffen sich auch in einem Literaturverzeichnis, wenn man die bibliografischen Daten der Literaturquellen präsentiert. Diese Abkürzungen sind auch genormt. Zum Beispiel: Hrsg. für Herausgeber, Vlg. für Verlag, Bd. für Band. In diesen Abkürzungen müssen die Punkte unbedingt gesetzt werden.

Noch eine gute Frage stellen die Studenten: Wann sind die Punkte für Abkürzungen und Kurzwörter obligatorisch? Hier gibt es eine Reihe der Abkürzungen, die ohne Punkt verwendet werden:

  • chemische Elemente (K, Na, Li);
  • Himmelsrichtungen (O für Ost, W für West, NO für Nord-Ost, S für Süd);
  • Einheiten und Größe in Naturwissenschaften (km, g, l, cm, s für Strecke);
  • international genormte Kurzformen (die USA, SSL, EU).

Tatsächlich werden alle Kurzwörter ohne Punkt verwendet. Aber man muss einen Punkt setzen, wenn die Rede von Abkürzungen ist. Besonders, wenn es um die Abkürzung einer Wortgruppe geht: i.d.R. für „in der Regel“.

Wo steht ein Abkürzungsverzeichnis in Arbeitsstruktur?

Alle Abkürzungen, die der Student im Text verwendet, sollte er in einem Abkürzungsverzeichnis darstellen. Man spricht hier nur über jene Abkürzungen, die sich auf die Fachwörter oder fachliche Begriffe beziehen. Wenn man „z.B.“ für „zum Beispiel“ verwendet, sollte man dieses ins Verzeichnis nicht einführen. Man meint hier die Abkürzungen der Wortgruppen, die die wichtigen fachlichen Erscheinungen präsentieren: KA für „kommunikativer Akt“ oder TE für „Texteigenschaften“.

Die Struktur der studentischen Arbeit ist immer genormt und der Student sollte wissen, dass das Abkürzungsverzeichnis in Hausarbeit oder in Seminararbeit sowie in Abschlussarbeit fast immer am Anfang des Textes steht. In der Regel findet es seinen Platz nach dem Deckblatt vor Inhaltsverzeichnis. Deswegen kann man sich vor Lesen mit allen Abkürzungen im Text bekannt machen.