Wenn Sie Ideen und Worte anderer Autoren in Ihrer Masterarbeit verwenden, ist es wichtig, sie richtig zu zitieren – auch wenn Sie ihre Worte nicht direkt angeben. Um richtig Quellen zu zitieren, muss man in Übereinstimmung mit einem bestimmten Zitierstil verfügbare Informationen zur Ressource organisieren.

Das Zitieren Ihrer Quellen ermöglicht es bei der Bewertung Ihrer Masterarbeit, die von Ihnen herangezogenen Werke zu identifizieren und den Umfang Ihrer eigenen Forschung zu verstehen. Liste der herangezogenen Quellen dienen als Basis Ihrer eigenen Erkenntnisse und Ideen.

Richtiges Zitieren erlaubt auch Plagiat in Ihrer Masterarbeit zu vermeiden. Niemand möchte des Plagiats beschuldigt werden, da dies zur Ablehnung Ihrer Arbeit und im schlimmsten Fall zum Ausschluss führen kann.

In diesem Artikel werden einige wenig offensichtlichen, aber dennoch zwingenden Argumente dafür diskutiert, warum man Zitieren beachten sollte.

Direkte und indirekte Zitate

Es gibt zwei Typen von Zitaten: direkte und indirekte. Beide werden in den Masterarbeiten verwendet.

Wenn Sie die genaue Formulierung eines Autors wiedergeben, benutzen Sie direkte Zitate. Diese müssen Sie in Anführungszeichen oder in Blockzitate setzen. Die genauen Anforderungen dazu kann man von seinem Betreuer bekommen.

Wenn Sie das Material in Ihren eigenen Worten formulieren, geht es um indirekte Zitate. Man nennt es auch als „Paraphrasierung“. Quelle von solchen Daten müssen Sie auch in dem Literaturverzeichnis der Masterarbeit angeben.

Was ist ein Plagiat?

Plagiat wird als „Anwendung der Worte, Ideen oder Argumente einer anderen Person als eigene Arbeit ohne angemessene Zitieren, Verweis oder Fußnote“ definiert. Sie sollten beachten, dass:

    • Akademische Unehrlichkeit umfasst das einfache Ausschneiden und Einfügen von Text aus einem Artikel in Ihre Arbeit ohne Quellenangabe.
    • Das Paraphrasieren ohne Quellenangabe oder sogar das Zitieren von Quellen, ohne sie in Ihr Literaturverzeichnis aufzunehmen, sind auch Plagiate.
    • Das Zitieren Ihrer Quellen ist der wichtigste Schritt zur Vermeidung von Plagiaten.

Welche Daten gehören in das Literaturverzeichnis einer Masterarbeit

Erstellen Sie eine Liste mit verschiedenen Artikeln, Büchern und Websites, die Sie im Rahmen der Recherche für Ihre Masterarbeit untersuchen. Diese Liste wird später zu einem Literaturverzeichnis. Notieren Sie die wichtigsten Informationen für jede Quelle, die Sie verwenden:

  • Datum der Veröffentlichung
  • Namen der Autoren
  • Titel
  • Verlage
  • Orte der Veröffentlichung
  • Seitenzahlen
  • URLs
  • Datum, an dem Sie eine Webseite besucht haben.

Abhängig von der gewählten Methode (deutsche, amerikanische, APA) werden diese Daten auf verschiedene Weise im Text der Masterarbeit angegeben.

6 Gründe, warum das Zitieren beim Schreiben wichtig ist

Die korrekte Angabe von Quellen mag einem Wissenschaftler eine leichte Aufgabe erscheinen, doch gibt es viel zu viele Fälle, in denen eine falsche Zuordnung ist. Abgesehen von selbstverständlichen Gründen gibt es noch andere, vielleicht weniger beachtete Argumente, die sich um das korrekte Zitieren von Quellen bemühen.

1. Mit Zitaten kann man Fakten überprüfen

Korrektheit ist in jedem Text wichtig, besonders wenn Sie eine Masterarbeit schreiben. Wenn Sie richtig ein Zitat angeben, kann man Informationen wiederholt zu überprüfen und sicherzustellen, ob Sie sie entsprechend paraphrasiert haben.

2. Das Zitieren macht Sie zu einem besseren Forscher

Zu den Merkmalen guter Forscher gehören Liebe zum Detail und Fähigkeit, Gesetzmäßigkeit zu erkennen und Zusammenhänge herzustellen. Gutes Zitieren kann dabei helfen.

Die korrekte Zuordnung von Quellen beinhaltet viele Details, wie z. B. korrekte Seitenzahlen, die Schreibweise von Autorennamen und natürlich die Richtigkeit der Fakten, die Sie in Ihrem Masterarbeit darstellen. Wenn Sie in einem Aspekt detailorientiert sind, werden Sie automatisch gute Gewohnheiten für Ihre gesamte Forschung entwickeln.

3. Richtiges Zitieren macht Sie zu einem besseren Autor

Das Zitieren spezifischer Quellen schützt Sie vor Verallgemeinerungen, Klischees und falschen Behauptungen in Ihrer Masterarbeit. Z. B. können die Phrasen „jeder weiß“ oder „man sagt“ durch spezifische Quellen ersetzt werden.

Auf diese Weise untermauern Sie Ihre Ideen mit Daten aus bekannten und angesehenen Quellen. Wenn Sie die Quellen richtig zitieren, lassen Sie bei Ihren Lesern keine Zweifel an Ihrer Aussage aufkommen.

4. Eine gute Bibliografie zeigt Ihr wissenschaftliches Wissen

Eine Bibliografie ist einfach die Zusammenstellung der verschiedenen Quellen, die Sie gelesen und in Ihrer eigenen Masterarbeit zitiert haben. Daher ist ein umfangreiches Literaturverzeichnis natürlich ein Zeichen eines gut informierten Wissenschaftlers.

5. Sorgfältiges Zitieren stärkt Glaubwürdigkeit Ihrer Masterarbeit

Dieser Punkt ist eine einfache logische Folge des vorherigen. Je besser Ihre Masterarbeit und Ihre Ressourcen verfasst sind, desto glaubwürdiger sind Sie für Ihre wissenschaftlichen Kollegen.

6. Das Zitieren hilft bei der Überprüfung Ihrer Masterarbeit

Jede wissenschaftliche Arbeit wird mehrmals überprüft, bevor sie schließlich veröffentlicht wird. Es ist also viel wahrscheinlicher, dass Ihre Masterarbeit diese mehrfachen Bearbeitungsrunden mit positivem Feedback durchläuft, wenn Sie sich bereits die Mühe gemacht haben, Ihre Informationen richtig zuzuordnen und alle Quellen zu zitieren.

Sie sollten Ihre Masterarbeit in Hinsicht auf Zitate richtig verfassen. Glaubwürdigkeit und Stärke Ihrer Abschlussarbeit hängt von deren Gültigkeit ab, nicht nur von Ihrer Fähigkeit, Informationsquellen klar und ohne Plagiate darzustellen. Wenn Sie das nicht tun, werden die akademischen Konsequenzen schwerwiegend sein.