Laut Statistik wählt jeder zehnte Absolvent in Europa Jura, als Fach zu studieren. Man meint, dass der Anwalt ein nützlicher, aufregender und dazu auch gut bezahlter Beruf ist. Es ist wirklich so, da die Dienstleistungen der Juristen in allen Sphären der menschlichen Tätigkeit notwendig sind.

Ein Jurist schützt viele Leute vor Ungerechtigkeit, sperrt Mörder ein und kämpft für Güte jeden Tag. All dies verleiht dem Beruf eine gewisse Romantik.

In Deutschland steht Jura nach Betriebswirtschaftslehre und Maschinenbau auf dem dritten Platz unter den beliebtesten Fächern. Nicht ohne Grund gibt es viele Angebote in den Hochschulen und Universitäten Deutschlands im Bereich „Rechtswissenschaften“.

An den berühmtesten deutschen Universitäten in Berlin, Bielefeld, München und anderen Städten machen Tausende Studenten die Jura-Ausbildung.

Um eine passende Universität zu wählen, sollte man sich mit dem Hochschulranking bekannt machen. Heutzutage bieten die Fakultäten in München (LMU) und in den Universitäten von Bayreuth sowie von Hamburg (BLS) die beste juristische Ausbildung.

Besonderheiten des Jura-Studiums

Die berufliche Tätigkeit eines Juristen gründet sich auf das Verstehen und Nutzen der Gesetze. Daher basiert das Lernen auf dem Studium des Gesetzes und dem Erwerb der Fähigkeiten, es in der Praxis anzuwenden.

Das Jura-Studieren dauert 4,5 Jahre. Die erste Studienperiode heißt Grundstudium, das 4 Semester umfasst. Sie wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen.

Bis diesem Examen sollte der potenzielle Jurist sich in drei Jura-Gebieten gut auskennen: öffentliches Recht, Zivilrecht und Strafrecht. Das sind die Grundlagen von Rechtswissenschaften.

Das Hauptstudium für Jura-Studenten dauert etwa 5 Semester und wird in allen Universitäten verschieden organisiert. Beim Hauptstudium können die Studierenden ihre grundlegenden Kenntnisse vertiefen. Dabei können sie auch andere Rechtsspezifikationen studieren:

  • Wirtschaftsrecht;
  • sozialer Schutz;
  • internationales Recht;
  • Strafrechtspflege und Kriminologie;
  • Recht in Medien;
  • Unternehmens- und Gesellschaftsrecht;
  • Familienrecht;
  • Immaterialgüterrecht;
  • Arbeits- und Versicherungsrecht.

Der Ablauf von Jura-Studium ist besonders. In jeder Universität werden verschiedene juristische Disziplinen zusätzlich angeboten. Deswegen sollte der Student alle Studienmöglichkeiten im Voraus wählen.

Das Hauptstudium ist interessant, aber kompliziert. Der Student taucht in den zahlreichen Gesetzen und Dokumenten, die er bemerken sollte. Dabei muss man verschiedene Typen von Aufgaben und Projekten erfüllen, um die großen Scheine zu bekommen. Diese Scheine dienen als eine obligatorische Bedingung für Staatsexamen.

Die Jura-Studenten sollten fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten bei zwei Staatsexamen zeigen. Das erste Staatsexamen kommt nach 9 Studiensemestern. Es besteht meistens aus einer schriftlichen Aufgabe (Klausur) und einer mündlichen Prüfung.

Dann geht man ein Referendariat durch. Das ist eine sogenannte juristische Praxis, die zwei Jahre dauert. Während dieser Periode sollte der Student seine Kompetenzen und Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Diese Praxis geht man in der Rechtsanwaltskanzlei und im Gericht durch.

Wenn das Referendariat erfolgreich beendet hat, darf der Student das zweite Staatsexamen in Jura ablegen und Volljuristen werden.

In einigen Universitäten herrscht auch ein Bachelor/Mastersystem, wenn man Jura im Kontext studiert. Nach solchem Abschluss kann man als Lehrer oder Berater arbeiten.

Voraussetzungen für potenziellen Jura-Studenten

In einigen Universitäten ist die Rechtsausbildung zulassungsbeschränkt. Die Hauptgründe sind die niedrigen Studienleistungen der Abiturienten. Der Numerus Clausus muss hoch sein. Im Regelfall kann diese Ziffer von 1,3 bis 2,9 variieren.

Man sollte noch einige Voraussetzungen erwähnen, die der Selbstkontrolle der Studierenden überlassen werden:

  • Lernbereitschaft;
  • Motivation und Fleiß;
  • Vermögen, die schwierigen Aufgaben zu lösen;
  • soziale Kompetenz;
  • Vermögen, zahlreiche Informationen zu analysieren;
  • gutes Gedächtnis;
  • Auffassungsgabe und Ausdauer.

Beim Jura-Studieren sind Voraussetzungen zu einem Student und zur Organisation seines Studienprozesses zahlreich. Der potenzielle Jurist sollte ein großes Interesse an gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte des menschlichen Lebens haben. Es hilft, die Natur der Konflikte besser zu verstehen und die möglichen Lösungen zu finden.

Die Selbstdisziplin und Zeitmanagement sind dabei auch sehr wichtige Faktoren. Der zukünftige Jurist sollte auch verstehen, dass seine Arbeit meistens mit den Unfällen und schweren Situationen verbunden wird, die klare moralische Prinzipien erfordern.

Nicht selten können die Studenten solche Hektik und Druck nicht überwinden. Es ist also vor der Wahl von Jura als Fach empfohlen, alle Besonderheiten und Voraussetzungen zu erkennen.

Welche Berufsaussichten gibt das Jura-Studium

Die Berufsaussichten sind in Jura breit. Zu den klassischen juristischen Berufen gehören die Folgenden:

  • Richter;
  • Notar;
  • Staatsanwalt;
  • Rechtsanwalt.

Man kann auf diese Arbeitsplätze hoffen, wenn man zwei Staatsexamen in Jura erfolgreich abgelegt hat und ein Volljurist wurde. Viele Juristen arbeiten als Berater und als selbstständige Anwälte. Ihre Dienstleistungen werden in verschiedenen Bereichen geschätzt:

  • Wirtschaft;
  • alle sozialen Lebensbereiche;
  • Finanzen- und Versicherungssektor;
  • Informationssphäre.

Die Juristen kontrollieren auch das Funktionieren der Unternehmen im Rahmen des Handelsrechtes. Sie beraten die Fachleute in der Sphäre des Wettbewerbsrechtes, Insolvenzrechtes und Steuerrechtes. Die Juristen helfen, die Streitfälle zu entscheiden. Kein seriöser Kauf oder Verkauf kann ohne Hilfe der Experten in Jura getätigt werden.

Wenn man Rechtswissenschaften erfolgreich studiert, ist es klar, dass man verschiedene Arbeitsangebote bekommen kann. So bringen Jura und die verbundenen Berufe viele Karriereperspektiven und einen guten Gehalt.